Warum Autogas?
Immer mehr Autofahrer steigen um: Mit Autogas statt Benzin zahlen sie beim Tanken nur noch rund halb so viel wie bisher.
Gleichzeitig profitiert die Umwelt, weil auch der Schadstoffausstoß sinkt.
Was ist Autogas?
Autogas wird schon seit Jahrzehnten eingesetzt und ist daher der weltweit meistgenutzte Alternativkraftstoff.
Es besteht aus Propan, Butan bzw. deren Gemischen und entspricht damit dem Brennstoff Flüssiggas, den wir auch als
Heizenergie oder aus Feuerzeugen kennen. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz als
beispielsweise Benzin.
Welche Vorteile bringt der Umstieg?
Für einen Liter Autogas müssen an der Tankstelle derzeit nur etwa 69 Cent gezahlt werden. Dieser günstige Preis ergibt
sich aus dem Energiesteuergesetz, das für Autogas eine steuerliche Vergünstigung vorsieht. Der Preisabstand zum Benzin
wird auch weiterhin Bestand haben, weil der niedrigere Mineralölsteuersatz bis zum 31.12.2018 festgeschrieben wurde.
Zudem liefern Fahrzeuge mit Autogasantrieb einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz. Der Ausstoß gefährlicher Treibhausgase
ist wesentlich niedriger als bei vielen anderen fossilen Kraftstoffen. Bereits im Jahr 2007, an dessen Ende in Deutschland
mehr als 200.000 Autogasfahrzeuge im Einsatz waren, konnte durch deren Nutzung eine C02-Minderung von über 1 00.000 Tonnen
erreicht werden. Für 2015 erwarten wir allein durch Autogas eine jährliche C02-Einsparung von mehr als 1 Mio. Tonnen.
Ökologisch vorbildlich verhalten sich Autogasantriebe gerade auch bei den Feinstaubemissionen.
Was ändert sich nach der Autogasausrüstung am Fahrzeug?
Nach einer fachgerechten Ausrüstung gibt es keine Unterschiede beim Fahrverhalten - außer einem etwas leiseren Motorengeräusch.
Äußerlich ist ein Autogasfahrzeug lediglich an der zweiten Tanköffnung und einem kleinen Schalter am Armaturenbrett zu erkennen.
Denn beim PKW wird üblicherweise die bivalente Betriebsweise gewählt, bei der der Benzintank erhalten bleibt. Das Umschalten
zwischen beiden Kraftstoffen ist jederzeit möglich, selbst während der Fahrt. Der Flüssiggastank wird meist im Kofferraum, in
der Reserveradmulde, des Fahrzeuges untergebracht.
Gibt es Unterschiede bei den Inspektionskosten und bei den Ausgaben für Pflege und Wartung?
Im Rahmen der Hauptuntersuchung muss auch die Autogasanlage überprüft werden. Hier entstehen Prüfkosten.
Zusätzlich ist bei älteren Tanks nach 1 0 Jahren eine Druckprüfung erforderlich. Bei neueren Tanks (ECE zugelassene Tanks)
ist keine Druckprüfung notwendig. Alle weiteren Anlagenteile sind wartungsarm.
Die Umwelt profitiert mit!
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Die ökologischen Vorteile für Autogas zeigen sich vor allem in den regionalen wie auch globalen Wirkungen.
Der Kraftfahrzeugverkehr ist einer der größten Ursachen der Luftverunreinigung, besonderes in Städten und Ballungsgebieten
führen die Abgase zu gravierenden Beeinträchtigungen der Umwelt.
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Gefragt sind moderne und zukunftsweisende Konzepte.
Autogasfahrzeuge erfüllen schon heute diese Anforderungen und reduzieren erheblich die Umweltbelastungen.
Sämtliche Vergleiche (Autogas/Benzin/Diesel) belegen, dass Autogas gerade im Bezug auf den Schadstoffausstoß ein sehr
attraktiver Kraftstoff ist. Mit ihm können Flottenbetreiber aber auch Privatpersonen die Umwelt spürbar entlasten ohne
dabei auf Mobilität verzichten zu müssen. Energie und Technik dazu stehen bereit. Gerade im Hinblick auf steigende
Emissionsbelastungen der Innenstädte bieten moderne gasbetriebene Fahrzeuge entscheidende ökologische Vorteile
Autogas enthält keine Schadstoffbildenden Zusätze und verbrennt fast Rückstandfrei. Bis zu 80% weniger Schadstoffe
gibt ein Autogas-Fahrzeug an die Umwelt ab als Benzin- oder Dieselfahrzeuge. Der Ausstoß gesundheitsschädlicher
Abgasbestandteile wie Benzol, Aldehyde und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) wird deutlich herabgesetzt.